Vegan und natürlich (schwanger) in den Tropen

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Tipps für Deine Reise und praktische Erfahrungen aus Thailand

Es ist einfach völlig surreal. Keine zwei Meter von mir entfernt plätschert das Wasser an die Mauer des sonnengeschützten kleinen Palmwedel-Sitzplatzes. Ich habe einen weiten Blick auf den Golf von Thailand. Es ist morgens, noch nicht zu heiß und der Wind weht angenehm in Richtung Meer. Neben mir sitzt ein freundlicher Deutscher, der mit einem Berg an Stiften wunderschöne Zeichnungen anfertigt. Links von mir findet eine Yoga-Stunde in einem offenen Pavillon statt und wie immer sind eine Menge Beos und andere exotische Vögel zu hören. Das rohe und vegane “Healing Center Orion” an der Westküste Koh Phangans ist eindeutig einer meiner Lieblingsplätze.

Oli ist mit den Kindern zu einem nicht weit entfernten Strand gefahren, um dort mit unserer befreundeten Familie und deren drei Kindern den Vormittag zu verbringen. Und unser kleinstes Familienmitglied ist gerade aufgewacht und streckt sich in alle Richtungen.

28 Wochen meiner dritten Schwangerschaft sind schon vorbei und einfach nur wie im Flug vergangen.
Wenn ich mehrmals am Tag im Meer bade oder die noch nicht zu hoch stehende Sonne direkt auf meinen Bauch scheinen lasse, fühle ich mich so zufrieden und wohlig schwanger wie noch nie.

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Noch vor einigen Wochen war von Entspannung allerdings keine Rede. Unser plötzlicher Umschwung von einer Wohnmobilreise nach Südspanien auf Backpacking in Thailand und dann auch noch mit kleinen Kindern und schwanger stieß von allen Seiten auf Unverständnis. Wir bekamen viele Sorgen und Ängste mit auf den Weg:

“Der Flug ist zu lang und gefährlich.” “Schwangere sollten besser nicht fliegen.” “Thailand ist nicht sicher und eine Malaria-Infektion wahrscheinlich.” “Ihr müsst euch auf jeden Fall impfen lassen.” “Von dem verschmutzten Wasser und Obst werdet Ihr Magen-Darm-Probleme bekommen.” “Schwanger zu reisen ist unverantwortlich gegenüber dem Kind.” “Die medizinische Versorgung in solchen Ländern ist schlecht.” “Was ist mit der wichtigen Schwangerenvorsorge?” “Es gibt keine guten Geburtskliniken.” “Wie wollt Ihr Euch denn versichern?”

Natürlich haben uns die vielen (übrigens nicht böse gemeinten Ratschläge) beschäftigt und verunsichert. Unser Gefühl zog uns eindeutig in Richtung Wärme, Tropenfrüchte und auch ganz simpel auf räumlichen Abstand zu unserem früheren Leben. Doch keinesfalls wollten wir unsere Kinder unglücklich machen.
Da wir aber im ganzen letzten Jahr der zahlreichen Veränderungen zunehmend die Erfahrung gemacht hatten, dass keiner besser weiß als wir selbst, was gut für uns ist und ausnahmslos alle Bedenken von Menschen kamen, die noch nie in Thailand waren, buchten wir dann doch kurzentschlossen die Flüge und machten uns schon 14 Tage später auf den Weg zum Flughafen.

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Die Vorbereitungen

Natürlich machten wir uns Gedanken. Es war schnell klar, dass ein Hinflug in der 23. Woche für uns in Ordnung wäre, wir aber nicht kurz vor knapp zurückfliegen wollten. Also würde unser Kind im Ausland geboren werden und dementsprechend mussten wir packen.

Erstausstattung

Im Nachhinhein hätte ich mir sämtliche Babykleider bis auf drei T-Shirts sparen können. Aufgrund der hohen Luftfeuchte schimmeln Textilien hier schnell und je weniger dabei ist, umso besser. Leichte, praktische Kleidung kann für ein paar Euros auf dem ausladenden Nachtmarkt jeden Samstagabend in Koh Phangan und in den unzähligen kleinen Läden am Straßenrand nach Bedarf gekauft werden. Die thailändischen Babys tragen selten mehr als ein luftiges Oberteil. In der prallen Sonne möchte ich mich mit einem Neugeborenen sowieso nicht aufhalten und so werden wir es uns im Schatten mit wenig Stoff auf der Haut gemütlich machen.

Stillen

Da ich leider nicht zu den glücklichen Frauen mit integriertem Auslauf-Schutz der Brüste gehöre, entschied ich mich, Stilleinlagen aus dem “dm” mitzunehmen. Bisher habe ich hier nichts ähnliches gefunden. Waschbare Wolle-Seide-Einlagen oder selbstklebender Brustschutz hat bei meinem Milchspende-Reflex leider nicht ausgereicht und ich war regelmäßig dauerdurchnässt. Falls Du eine andere Lösung für Deinen Milchbusen gefunden hast als die Einweg-Einlagen, freue ich mich sehr über Deinen Kommentar unter dem Beitrag!

Tragen

Eine Trage musste natürlich mit und nach langem Überlegen entschied ich mich für meinen Didymos-Sling und unsere Manduca. Der Sling ist einfach Gold wert und mit Susanna seit unserer Ankunft täglich im Gebrauch, da sie regelmäßig am Abend auf dem Roller einschläft und ich sie so einfach, schnell, rausfallgeschützt und sehr bequem vor meinen Bauch binden kann.
Wir fahren hier eigentlich nie schneller als dreißig und im Gegensatz zur deutlich stärker frequentierten Insel Koh Samui, fühlen wir uns auf den wenig befahrenen Straßen trotz Schlaglöchern sicher.
Bevor wir hierher gekommen sind, saß ich noch nie auf einem Roller und hatte einen unbegründeten Widerwillen dagegen. Jetzt ist es einfach unvorstellbar ohne, denn nichts macht uns und den Kindern mehr Spaß, als unabhängig die Insel zu erforschen. Übrigens zahlen wir mittlerweile günstige 100 Baht (also ca. 2,50 Euro) am Tag für einen Roller.

Susanna hatte ich bereits nach einer Woche in der Manduca (im Neugeborenen-Einsatz) auf dem Rücken, um die Hände für Giulio und den Haushalt frei zu haben. Das war genial praktisch und bis sie anfing zu krabbeln, wuchs sie quasi im Rucksack auf. Unser drittes Kind möchte ich wie die beiden Großen ebenfalls im Sling vorne und mit der Manduca auf dem Rücken tragen.

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Windelfrei

Mit dabei und täglich mehrmals im Gebrauch ist der Einsatz des praktischen Baby-Bjön-Töpfchens in das wir unsere beiden Großen (knapp 5 und 2,5 Jahre alt) einmal in der Nacht pieseln lassen, um sie nicht aufs Klo tragen zu müssen (sehr schwangerenfreundlich…!).
Für das Ausweichen auf Windeln an stressigen Windelfrei-Tagen mit einem Neugeborenen gibt es hier überall entsprechend ausgestattete Läden. Übrigens finde ich manchmal auch Baumwoll-Fleece, der in Stoffwindeln verwendet werden kann. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob sich Stoffwindeln bei den klimatischen Verhältnissen hier bewähren.

Als Unterlage im Bett oder auch als Pipi-Schutz für die Trage eignen sich die Inkontinenzauflagen von “Liegelind” (gebraucht bei Ebay in allen Größen) perfekt. Sie haben im Gegensatz zu denen aus dem Aldi eine gute Luftzirkulation und sind angenehm auf der Haut.

Die Impfthematik

Wir sind uns bewusst, dass Impfen immer kontrovers diskutiert wird. Aufgrund der Inhaltsstoffe von Impfungen und deren möglichen Auswirkungen auf Immunsystem und Gehirn, sowie den Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Erkrankungen haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Eine informierte Ablehnung des Impfens ist in Deutschland erlaubt und legitim. Die Entscheidung kannst nur Du alleine treffen und wir empfehlen Dir, Dich in alle Richtungen umfassend zu informieren.

Der Flug

Meine Thrombose-Prophylaxe unseres One-Way-Flugs von Frankfurt nach Phuket bestand in Kompressionsstrümpfen bis zum Oberschenkel, die ich in der Apotheke für knapp 20 Euro bestellt hatte und indem ich immer wieder den Gang im Flugzeug auf und ab lief. Da ich gefühlt sowieso jede halbe Stunde auf die Toilette musste, war das mein kleinstes Problem.

Ansonsten kann ich über unseren 11-Stunden-Direktflug nur berichten, dass wir das nächste Mal definitiv Obst mit ins Handgepäck nehmen. Dass das erlaubt ist, erfuhr Oli erst durch einen freundlichen Mitarbeiter beim Körperscan, den man als Schwangere übrigens verweigern und sich stattdessen abtasten lassen kann. Die angebotenen Speisen sind für vorwiegend gluten- und zuckerfreie Veganer schlichtweg eine Katastrophe. Bei manchen Airlines hat man die Möglichkeit bestimmte Gericht zu wählen. Bei unserem Condor-Flug war das allerdings der Business-Class vorbehalten.

Der Jetlag

Die Zeitdifferenz war definitiv der anstrengendste Faktor unserer Reise. Mit Müdigkeit konnte ich schon immer schlecht umgehen und gerade in der Schwangerschaft brauche ich ausreichend Schlaf. Im Flugzeug vorzuschlafen hatte nur für kurze Etappen geklappt und dementsprechend müde waren wir alle bei unserer Ankunft zu thailändischer Zeit um halb sieben morgens (in Deutschland halb eins nachts). Also hatten wir einen etwas verkorksten ersten Tag im Erschöpfungsnebel, der sich aber schon am nächsten Tag deutlich lichtete…

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Die Hygiene

Sanitäre Anlagen

Es gibt große Unterschiede, was die hygienischen Verhältnisse angeht. Von nicht abschließbaren, schmutzigen Toiletten im Freien ohne Spülung bis zur völlig einwandfreien sanitären Anlage ist einfach alles dabei. In den Resorts und Bungalows kann man sich allerdings größtenteils auf saubere Bedingungen verlassen. Wir desinfizieren nichts und betreiben auch sonst keine übertriebene Hygiene.

Frische Lebensmittel

Obst reiben wir manchmal ab und verlassen uns ansonsten auf unser Immunsystem. Im Grunde sind wir schließlich eine gigantische Herberge ganzer Armeen an Bakterien und je vielfältiger die Bakterien der Darmflora, umso reibungsloser funktioniert die Verdauung und umso stärker ist unser Immunsystem.

Natürlich möchten wir nicht leichtfertig sein, wollen aber auch keinesfalls auf das nährstoffreiche rohe Obst und Gemüse verzichten. Der Kompromiss war in den ersten Wochen viel gekochtes Gemüse zu essen und währenddessen immer mehr Rohkost zu konsumieren.
So gewöhnen wir unsere Körper zunehmend an eine gesunde Dosis von Mikroorganismen und hatten bis auf die ersten fünf Tage nach der Ankunft etwas Bauchgrummeln und leichten Durchfall keine Beschwerden.

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 Wasser

Trinkwasser kaufen wir in Plastikflaschen und haben leider noch keine andere Lösung gefunden. Das hier erhältliche Grundwasser kommt nicht wirklich in Frage, da an allen Ecken Plastik verbrannt wird und Abwasser ziemlich oft an der Rückwand der Häuser einfach in den Boden sickert. 

Wasser aus dem Hahn trauen wir uns zum Trinken dann doch nicht zu, waschen aber ganz normal unser weniges Geschirr aus bzw. putzen damit auch die Zähne.

Vegane Ernährung

Auswärts essen

Sich in Thailand vegan zu ernähren funktioniert weitgehend problemlos. Standardsätze im Restaurant sind dabei “No meat, no egg, no seafood, no fishsauce please.” bzw. bei Shakes: “No milk, no sugar please.” Reis mit Gemüse gibt es einfach überall und viele vegetarische Gerichte lassen sich auch vegan bestellen.

Auf Koh Phangan gibt es eine Menge vegane und Rohkost-Restaurants und das Einzige worauf man wirklich achten sollte, ist das Meiden von Glutamat (hier bekannt als MSG – monosodium glutamate). Glücklicherweise haben wir in unserem aktuellen Wohnort Srithanu eine sehr familienfreundliche, günstige, organische und MSG-freie Thai-Küche entdeckt, die wir fast täglich aufsuchen.

Übrigens gibt es auch immer wieder glutenfreie Bäckereien und ein Großteil der Nudeln hier ist ohnehin glutenfrei. Nahrungsmittel wie Quinoa, Chiasamen oder Nüsse gibt es zwar vereinzelt auch, allerdings zu sehr teuren Preisen.

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Säfte und Smoothies

Trotz der maximalen Gewichtsauslastung der Koffer auf unserem Hinflug sind wir sehr froh, unseren Mixer und Entsafter mitgebracht zu haben. Sie sind mittlerweile wieder täglich im Einsatz und so sparen wir uns das doch relativ teure Geld für grüne Säfte und können noch dazu sicher sein, alle Inhaltsstoffe zu kennen. Zudem haben unsere Kinder einfach große Freude daran, die Shakes und Drinks selbst herzustellen.

Supplemente

Wie bereits in Deutschland supplementieren wir auch hier etwa vier mal in der Woche 500 µg Methylcobalamin (Vitamin B12). Auf Vitamin D können wir getrost verzichten.
Ansonsten decken wir unseren Nährstoffbedarf durch weiterhin viel “Grün” mithilfe von Säften und frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln.

Klima

Uns kam eindeutig zugute, dass wir in der Regenzeit angereist sind. Auch wenn es trotzdem sehr warm ist, kühlt die Luft doch immer wieder angenehm ab – perfekt, um sich umzustellen. Wenn es mir mit meinem dicken Bauch manchmal doch zu warm wird, hilft eine schnelle kalte Dusche oder ganz einfach ein Bad im Meer zur Abkühlung.

Bungalows mit air condition bieten sich definitiv an, sind sehr angenehm und schützen sowohl elektronische Geräte als auch Textilien vor übermäßiger Feuchtigkeit. Wir kommen aber nach einer kurzen Phase der Umstellung ebenso mit einem Ventilator zurecht.

Sonnenschutz

Wenn wir früher in den Urlaub gefahren sind, hatte ich einen ganzen Ladenvorrat an Sonnenmilch aller verfügbarer Lichtschutzfaktoren dabei. Tatsächlich und für mich unglaublicherweise haben wir es aber bisher mit Kokosöl und nur einer “Notfall”-Tube Sonnencreme von Lavera mit LSF 30 gut geschafft, hier über die Runden zu kommen. Und selbst die ist nur dann im Gebrauch, wenn die Kinder doch mal in der Mittagshitze am Strand in ein wichtiges Spiel vertieft sind.

Wir sind froh, uns nicht mehr unaussprechliche Substanzen auf die Haut schmieren zu müssen. Das gilt vor allem für die Kinder und mich in der Schwangerschaft. Wenn wir vor- und nachmittags unterwegs sind und uns sonst im Schatten der Palmen aufhalten, brauchen wir nicht auf herkömmliche Sonnenschutzprodukte zurückgreifen.

Und nicht zu vergessen: Sonnenbrillen! Gerade am Strand ist es mittags gleißend hell und auch beim Roller fahren schadet eine Brille als Schutz vor Straßenstaub nicht…

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Körperpflege

Wir brauchen Kokosöl und nochmal Kokosöl. Das an jeder Straßenecke verkaufte, selbst hergestellte Öl ohne Zusatzstoffe kommt als Sonnenschutz, Lippenpflege, Haarkur, Abschminktechnik, Mückenschutz und zur Bauchpflege zum Einsatz. Angeblich kann es sogar zum Zähne putzen verwendet werden, das haben wir aber noch nicht ausprobiert… :)

Mückenschutz

In den letzten Wochen gab es häufige Monsun-Regen und somit eine Menge Steckmücken mit der potenziellen Gefahr auf das hier verbreitete Dengue-Fieber oder auch Malaria.
Auf den Tipp einer Freundin hin und weil wir auf pure Chemie-Sprays verzichten wollten, hatte ich mir in Deutschland Teebaumöl gekauft, das zur Prophylaxe und bei bereits bestehenden Stichen hilft. Dass man das ätherische Öl gerade bei Kindern nicht konzentriert auf die Haut geben sollte, habe ich erst hier im Gespräch mit einem Franzosen erfahren. Also geben wir das Öl mitsamt Wasser oder dem hier erhältlichen, pflanzlichen Citronella-Spray in ein kleines Fläschchen mit Zerstäuber und bekommen damit einen sehr hilfreichen Schutz. Am wirksamsten ist jedoch das Meiden der “Moskito-Rushour” zwischen sechs und sieben Uhr morgens und zur gleichen Zeit abends.

Für die Nächte hatten wir uns im Bauhaus ein großes Moskito-Netz und einen kleinen Haken zum Eindrehen in die Decke besorgt, was uns nun im neuen Bungalow ohne Fliegennetze an den Fenstern sehr gute Dienste leistet!

Unsere Reiseapotheke

  • Homöopathische Taschenapotheke (Bahnhofs-Apotheke Kempten)
  • Thymian-Myrte-Balsam bei Erkältungen (Bahnhofs-Apotheke)
  • Mandelöl bei wundem Po oder Hautproblemen (Bahnhofs-Apotheke)
  • Aloe-Vera-Gel aus biologischem Anbau bei Hautrötungen durch die Sonne
  • Octenisept-Wundspray
  • Hände-Desinfektionsmittel
  • Zeckenzange (für alle Fälle)
  • Fieberthermometer
  • Pflaster
  • sterile Verbände
  • Nasenspray (nur aufgrund meines früheren Asthmas)
  • Notfall-Fieberzäpfchen für Susanna (haben wir seit sie ein Jahr alt war zum Glück nicht mehr gebraucht)
  • Erste-Hilfe-Notfallbegleiter (kleines Handbuch vom dm)
  • Essig! (hilft wirksam um Quallen-Tentakel von der Haut zu entfernen)

Es gibt hier in ganz normalen Drogeriegeschäften alle Arten von Arzneien zu kaufen, die man auch in deutschen Apotheken erhält. Z.B. Vaginal-Kuren bei einer Pilzinfektion, Wundsalben, etc.
Unsere beste Prophylaxe ist und bleibt jedoch weiterhin eine vitalstoffreiche vegane Ernährung, Bewegung und eine positive Lebenseinstellung.

Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden

Glücklicherweise neige ich nicht zu den vielen möglichen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft und habe nur vereinzelte Beschwerden.

Meiner seit Oktober schlechten Haut im Gesicht scheint die Wärme, Sonne und der weitgehende Verzicht auf MakeUp gut zu tun.
Gelegentliche Rückenschmerzen habe ich mit täglichem, kurzen Schwimmen ganz gut im Griff und auch die völlig ungewohnten Wassereinlagerungen in den Beinen aufgrund des Klimas verschwinden nach dem abendlichen Sprung ins Meer oder in den Pool. Wenn ich schwimme spüre ich richtig, wie ich mit jedem Beinschlag das angestaute Wasser aus den Beinen trete und meinen Körper entspanne.

Medizinische Situation

Thailand ist eine Touristenhochburg und dementsprechend gestaltet sich das Angebot an englisch- aber auch deutschsprachigen Ärzten, Praxen und Kliniken.

Schwangerenvorsorge

Was die “Vor”-Sorge meiner eigenen Schwangerschaft angeht, kann ich nur für mich selbst sprechen. Ich hatte bereits zwei unproblematische Schwangerschaften und spontane Geburten ohne Komplikationen. Kurz vor unserem Abflug habe ich dann doch noch einen Ultraschall machen lassen um mir bestätigen zu lassen, was ich schon wusste: unser Kind ist zeitgerecht entwickelt und es gibt keine Auffälligkeiten.

Im Moment genieße ich es sehr einfach schwanger zu sein, meinen Bauch wachsen zu sehen, das Baby zu spüren und dabei nicht vermessen und bewertet zu werden. Bei Auffälligkeiten würde ich selbstverständlich Hilfe suchen und habe dafür auch meinen Mutterpass dabei.

Geburt

Auf Koh Phangan gibt es ein westliches Krankenhaus, in dem auch Entbindungen möglich sind. Der Großteil der Frauen geht allerdings nach Koh Samui in das große “Bangkok Hospital”. Geburten kosten dort ca. 1500 Euro und eine Schwangerenvorsorge ist ebenfalls möglich.

Wir lassen die Geburt auf uns zukommen und legen uns nicht fest. Unser Kind soll natürlich, in Ruhe und interventionsfrei geboren werden.

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Versicherung

Wenn Du schon schwanger bist, wird Dich keine private oder gesetzliche Versicherung für die “normale” Geburt in einen Vertrag nehmen. Beim ADAC kannst Du Dich allerdings soweit versichern, dass bei Gefahr für Mutter oder Kind eingesprungen wird. Wir sind alle beim ADAC auslandskrankenversichert, da sich das auch mit unserem Wohnmobil sehr angeboten hat.
Ein weiterer Tipp wäre die “Hanse Merkur”. Wir haben uns mit beiden Kassen in Verbindung gesetzt und uns Info-Materialien zuschicken lassen bzw. vor Ort den Kontakt gesucht.

Deutschland hat mit Thailand kein Sozialversicherungsabkommen, was bedeutet, dass Du Deine gesetzliche Versicherung für 50 Euro im Monat auf Eis legen kannst, solltest Du nicht beitragsfrei versichert sein.

Was für Deine Reise sonst noch praktisch ist aber auch hier gekauft werden kann:

  • scharfe Messer für die Rohkost und ein kleines Beil für Kokosnüsse
  • eine kleine Grundausstattung an Geschirr und Besteck, da die gebrauchten in den Bungalows mit Küche manchmal doch etwas unappetitlich wirken
  • ein eigenes kleines Kopfkissen; aufgrund der extremen Luftfeuchte sind die Kissen in den Bungalows nicht selten leicht schimmelig
  • ein großes dünnes Tuch als Decke oder über das Spannbettlaken, wenn einem das vorhandene gerade in den Langzeit-Bungalows nicht ganz geheuer ist
  • 2-3 große Taschen für Strandzeug und Schmutzwäsche
  • ein langes Seil als Wäscheleine
  • Adapter für die Steckdosen
  • Rucksack oder Bauchtasche für Rollerfahrten
  • Fahrrad-Kinderhelme für den Roller (Helme die man hier erhält haben oft einen fehlenden Verschluss, passen nicht oder sind schlichtweg kaputt)

 

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Lara mit Oli

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28 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. FETT

    Moin nach Thailand!
    Interessanter Artikel.
    Für was die Zeckenzange? Gibt es dort Zecken?
    Nun die wird es überall geben… aber so viele wie bei uns?
    Die Reisetipps sind super. Wir wollen auch mal nach Thailand über Weihnachten/Sylvester, vielleicht klappt’s im neuen Jahr.
    Sind die Moskitos nur zu deren Rush Hour stressig?
    Griasle und weiterhin viel Spaß und Entspannung
    und grüßt mir die Sonne…
    Michi

    • Lara

      Hallo Michi! Die Zeckenzange ist für alle Fälle ;) (es gibt hier tatsächlich Zecken aber nicht so häufig wie in europäischen Wäldern)
      Ja eigentlich schon. Außer es hat gerade geregnet, dann können die Moskitos auch außerhalb der Rushour ziemlich aggressiv sein. Sie sind dann aber schnell wieder weg!
      Viele Grüße in die alte Heimat! Lara und Oli

  2. Hallo! Bei mir hielten auch nur die dm-Stilleinlagen dicht (das ist zumindest meine bis jetzt 11-jährige Stillerfahrung). Das klingt alles traumhaft, was du berichtest. Alles Liebe und Gute wünscht euch Birgit

      • Hallihallo aus Deutschland ☺
        Ich bin auch permanent ausgelaufen. Mir wurden dann Lily Padz empfohlen. Das sind silikoneinlagen, die man vor der Brustkrebs auflegt. Anschließend lief nichts mehr aus

        • Lara

          Liebe Claudia!
          Die habe ich auch mal ausprobiert aber leider haben die nicht geholfen. Meine Milch spritzt aber auch regelrecht raus. :)
          Aber lieben Dank für den Hinweis!!!

          Herzliche Grüße, Lara

  3. liebe Lara,
    schöner Arikel in dem ich mich auch wiederfinden konnte.
    Auch ich war schwanger auf Reisen und habe mein Kind in Panama als Alleinegbrut zur Welt gebracht.
    Es war eine schöne Erfahrung und hat mich gelehrt wie viel möglich ist, wenn wir unsere Hindernisse in unserem Kopf überwinden- nämlich fast alles ;)
    Ich wünsch Dir alles gute und eine schöne Schwangeschaft <3

  4. Hallo ihr lieben, sehr schöner Artikel!
    Was meinst du mit dm-Stilleinlagen? Lansinoh? Bei mir ging auch nie was anderes. Alternativ gibt es wohl so silikon-pads die man auflegen kann. Soll aber bei sehr viel Milchfluss auch nicht optimal sein. Habe ich nicht probiert. Ansonsten hilft wohl nur nach Bedarf anlegen, bei sehr zu viel immer nur eine Seite geben, zur not salbeitee in maßen (nur bei wirklich zu viel), und entspannt warten bis es sich ein pendelt… Mittlerweile hab ich auch ein gutes Körpergefühl und vor Milcheinschuss Druck auf die Brust lässt den Milchspendereflex nicht auslösen. Alles Liebe euch!

    • Lara

      Liebe Mareen! Nein, ich meinte die Hausmarke von dm… Die Pads haben bei den beiden Großen leider nicht effektiv geholfen. Bei mir hat es immer etwa 11 Monate gedauert, bis der Milchspendereflex entsprechend abgeschwächt war und ich nicht ständig durchnässt wurde ;)
      Danke für Deine Nachricht und auf hoffentlich bald!!! Alles Liebe, Lara

  5. In Deinem Fall wäre eine Stilleinlage mit Hanfanteil vermutlich das beste. Versprechen kann ich nichts aber das wäre die Variante die am meisten saugt. Ich nehme an mit Bambus-Stilleinlagen hast Du es schon versucht, oder?

    Wenn Du möchtest kann ich Dir eine Packung zum testen schicken wenn Du dafür einen kleinen Testbericht schreibst.

    Liebe Grüße aus Wien,
    Eva

    • Halloooooo Lara,

      der Artikel ist echt super und wir haben unsere Reiseliste um einige Kleinigkeiten erweitert, die wir gleich morgen besorgen wollen.
      Ich freue mich schon total auf euch!
      Bis in einer Woche <3

      :-* Alles Liebe <3

    • Lara

      Liebe Eva-Maria! Danke für den tollen Tipp! Ich melde mich dann, wenn wir wieder in Deutschland sind :) Hier ist es erfahrungsgemäß etwas schwierig mit der Post. Alles Gute Dir für’s neue Jahr und einen entspannten Rutsch…! Alles Liebe, Lara

  6. Liebe Lara, lieber Oli und natürlich liebe Susanna, lieber Giulio, ich bin jedes Mal total gespannt, wenn eine weitere Mail von euch kommt. Ich find es wirklich toll wie entspannt ihr alles angeht, genau das richtige für ein stressfreies Leben.
    Bezüglich deines Überschusses an Milch kann ich dir Milchauffangschalen empfehlen, gibts jedoch leider nur aus Plastik. Ich habe damals fieberhaft nach einer Möglichkeit gesucht, meinen Überschuss nicht zu “verschwenden” und mehrmals täglich aus dem BH und der Kleidung zu waschen. Diese Schalen haben mir wirklich sehr gute Dienste geleistet.
    Kokosöl zum Zähneputzen ist SUPER! Wir machen seit kurzem unsere Zahnpasta selber. Riecht toll, schmeckt toll, das Ergebnis ist toll UND vorallem weiß ich, was drin ist.
    Ich wünsche euch weiterhin alles, alles Gute, warme und entspannte Tage in Thailand und natürlich auch eine schöne und unkomplizierte Geburt.
    Ganz liebe Grüße
    Christina

    • Lara

      Liebe Christina, vielen Dank für die tollen Tipps! Die Schalen werde ich auf jeden Fall ausprobieren :)
      Dir auch alles, alles Gute und komm entspannt ins neue Jahr!

    • Hallo zusammen,

      zuerst möchte ich mich für diesen und auch die anderen tollen Blogbeiträge und Videos bedanken.
      Es ist einfach spannend und inspirierend Euch auf Eurem Weg zu beobachten.
      Ich finde , Ihr macht das toll ! Ich denke auch dass diese Ängste und Einwände gegenüber Thailand hauptsächlich von Leuten kommen die noch nie dort waren oder an sich noch nicht viel bzw weit gereist sind. Überall auf der Welt bekommen Frauen Kinder ;-)
      Christina ,Du schreibst dass Du Zahnpasta selbst herstellst. Das würde mich auch interessieren.
      Wie machst Du das ? Würdest Du uns das “Rezept” verraten ? ;-)
      Vielen Dank und liebe Grüße
      Katja

      • Hallo Katja,

        ja, wir machen seit einiger Zeit nicht nur Zahnpasta selber. Nicht nur um zu wissen was drin ist, sondern auch um diese wahnsinns Mengen an Plastikmüll zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren.
        Also hier das Rezept:
        2 EL Kaisernatron
        3 EL weiße Tonerde
        Xylit nach Geschmack (achte hier bitte auf die Herkunft, nämlich Finnland, auf Ware aus China würde ich verzichten, ich kauf immer auf Xucker.de und nehme 1-2 EL)
        4 EL natives Kokosöl
        20 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl

        Natron, Tonerde und Xylit mischen, das Kokosöl im Wasserbad schmelzen und zur Mischung geben. Alles verrühren bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind und dann das Pfefferminzöl gut unterrühren. Wenn du sehr sauber arbeitest, hält sich die Zahnpasta einige Wochen. Wir füllen sie immer in leere Tuben, die wir vorher gut ausgewaschen haben.

        Wenn du dich für sowas interessierst, dann empfehle ich dir das Buch “Statt Plastik” von Jutta Grimm.

        Ich wünsch dir viel Spaß beim selbermachen. :)

        Liebe Grüße
        Christina

  7. Vielen dank für diesen schönen Bericht. Ich freue mich immer wieder von Euch zu Lesen.
    Als ich noch nicht auf VEGAN Umgestellt hatte, habe ich Stilleinlagen mit Seidenanteil gehabt.
    Wiederverwendbar. Wenn die mal nicht ganz dicht waren, habe ich halt 2.reingestopft…
    Heute würde ich diese Ausprobieren, Versand Weltweit:
    http://www.ebay.de/itm/6-Stk-Waschbar-Wiederverwendbar-Weich-Baumwolle-Stilleinlagen-fur-Still-BH-Weis-/321731185953?hash=item4ae8ac4d21:g:vHIAAOSwPhdVK40C

    Alles Liebe und gute wünsche ich Euch aus dem Ars….kalten Bayern ;-( zum Glück hat sich der Schnee
    noch nicht blicken lassen.
    Da ich mit der Luftfeuchtigkeit meine Liebe mühe hätte Liebäugeln wir zur Zeit mit Süd Italien, damit wir endlich FREI & RELAX unser Freilernen Leben können!

    Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr, es schön das Ihr Eure Erlebnisse mit uns Teilt.

    • Lara

      Oh danke Petra, für den praktischen Link! So schön, dass ich hier so tolle Tipps bekomme! Da wünschen wir Euch eine schöne Winterplanung in Süditalien, was ja auch mal unser Plan war ;) Auf Sizilien gibt es mittlerweile viele Überwinterer, auf Sardinien ja leider noch nicht wirklich. Euch auch einen guten Rutsch und alles Liebe für’s neue Jahr!

  8. Liebe Lara, lieber Oli, danke für diesen tollen und ausführlichen Bericht. Er macht sicherlich vielen Mut, zu sich und seinem “Bauchgefühl” zu stehen und damit den Weg des Herzens ganz im Urvertrauen ins Leben zu gehen. Herzliche Grüße Irmgard

    • Lara

      Danke für Deinen Kommentar, Irmgard! Das hast Du in wunderschöne Worte gefasst… Wir wünschen Dir alles Liebe für’s neue Jahr und dass Du Deinem persönlichen Herzensweg weiter folgen kannst! <3

  9. Hallo Christina,
    vielen Dank für dein Rezept :) Wie ist das aber mit dem Pfefferminzöl und einer ausschließlich medizinisch homöopathischen Begleitung meiner Familie? War das Pfefferminzöl nicht immer Ausschlusskriterium für die gute Wirksamkeit der Homöopathie? Für einen Rat diesbzgl. bin ich dankbar.

    Für Lara und als Ergänzung für Christina:
    Die Auffangschalen hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Die waren bei meinem ersten Kind die optimale Lösung an Tagen mit zuviel Milch in der Brust.

    Danke für die schönen und informativen Neuigkeiten, Nachrichten und Ergänzungen für weite (Aus-)Reisen unter “anderen” Bedingungen.
    Für das neue Jahr und überhaupt euch weiterhin viel Freu(n)de, Liebe und positives Denken; möge die Geduld wachsen, das Herz sich öffnen und alle Kraft und Gedanken im Hier und Jetzt sein (damit auch die Welt eine gute bleibt).

    Herzlichst – Katja (aus Göttingen)

    • Hallo Katja, wenn du homöopathisch begleitet wirst, dann natürlich keine Minze. Teebaumöl sollte erlaubt sein, da solltest du allerdings mit der Menge aufpassen, sonst spürst du nach dem Putzen deine Zunge nichtmehr. ;) Ansonsten nimmst du einfach ein anderes ätherisches Öl, das dir und deiner Familie zusagt. Du musst nur darauf achten, dass es sehr rein ist und man es innerlich anwenden darf.
      Solltest du noch an anderen DIY-Produkten interessiert sein, dann lass mir doch einfach deine Mailadresse zukommen und wir informieren dich über unserer neuesten “Projekte”. So hast du auch gleich einen Erfahrungswert und kannst für dich entscheiden, ob du es gerne ausprobieren willst oder nicht.

      Liebe Grüße aus dem nassen Bayern.

      Christina

  10. Hallo Lara und Olli!

    Ich bin gerade auf euren Blog gestoßen und finde eure Entspanntest großartig! Vor allem im Internet scheinen viele Überängstlichkeiten bezüglich des Reisens im Umlauf zu sein. Mein Freund und ich sind gerade auf einjähriger Weltreise und haben uns mittlerweile schon mit Bambusstrohhalmen, einen Chopsticks und Stofftaschentücher ausgestattet, um unseren Plastikverbrauch gerade beim leckeren Streetfood hier in Asien zu reduzieren. Jetzt aber zum Punkt- einen Wasserfilter haben wir uns für ca 70 € vor unserer Reise in Deutschland angeschafft. Der ist ganz ohne Batterie, Ulteaviolettlicht oder sonstwas und tötet fast alles an Bakterien und Viren ab. Wir trinken hier (gerade in Laos) fröhlich Leitungswasser und sparen uns die Plastikflaschen. In Thailand wann wir auch und dort gibt es zudem Wasserautomaten (zumindest im Norden) auf den Straßen mit gefiltertem Wasser, die 2l für ca 1 oder 2 Baht (!) hergeben. Vielleicht ergänzt das euer vorbildliches umweltfreundliches Leben.

    Liebe Grüße aus Luang Nahm Tah :-)

    • Lara

      Hallo Ihr Lieben und vielen Dank für den tollen Tipp! Wir haben uns mittlerweile auch einen Wasserfilter zugelegt, der bei künftigen Flugreisen mit in den Koffer muss ;)
      Euch noch eine wunderschöne Zeit!

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